Wolkenkratzer - Retail Banking

Retail Banking

Quo vadis?

Retail Banking - Quo Vadis?

Die Finanzkrise hat in der Finanzdienstleistungsindustrie zu großen Verwürfnissen innerhalb der Branche geführt.

Ein möglicher europaweiter Konsolidierungsprozess steht noch aus, ist aber absehbar.

Die Geschäftsmodelle der Großbanken waren vor der Finanzindustrie stark durch das Investmentbanking und deren schier unendlichen Gewinnen geprägt.

Das klassische Bankengeschäft mit den Firmen- und Privatkunden war für die Großbanken aufgrund der im Verhältnis zum Investmentbanking zu erzielenden Erträge nur bedingt attraktiv.

Daraus resultierend wurde das klassische Privatkundengeschäft von Finanzdienstleistern und Start-Ups übernommen, da diese sich intensiv mit dem Vertrieb ihrer Produkte und Lösungen dem Kundenklientel „Privatkunden“ widmeten.

Skyline, Hochhäuser

Im Zuge der Ausweitung der Finanzkrise und den daraus resultierenden Einbrüchen der Erträge aus dem Investmentbanking wurde das klassische Bankgeschäft nun auch wieder von den Großbanken als Erlösquelle entdeckt. Da seit Jahren jedoch dieser Bereich eher stiefmütterlich seitens der Banken behandelt wurde, bestand nun die Aufgabe darin, diesen Geschäftsbereich schnellstmöglich rentabel zu gestalten, um einen Teil der Erträge aus dem Investmentbanking zu kumulieren und gleichzeitig Marktanteile in diesem Segment zurückzugewinnen.

Um dieses Vorhaben vor allen Dingen zeitnah umsetzen zu können, bedarf es neben einer Strategie, einer entsprechenden Umsetzung in der Praxis, bei der insbesondere der Fokus auf den Mitarbeitern liegen sollte. Da diese trotz aller Technisierung letztendlich den Kundenkontakt haben und die aktive, langfristige Kundenbindung für das Unternehmen nutzen, die durch eine optimale Betreuung und Beratung sichergestellt werden sollte.

Während im Investmentbanking mit einer wesentlich geringeren Personalintensität höhere Erträge erwirtschaftet wurden, sind die Erträge im Privat- und Firmenkundengeschäft nur mit einer höheren Personalintensität aufgrund der „Nähe zum Kunden“ zu erreichen, da die entsprechenden Berater und Betreuer in einem Filialsystem die Kundennähe vor Ort sicherstellen.

Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung und der Fokussierung auf das Privat- und Firmenkundengeschäft ist daher elementar, durch gezieltes Coaching und Training der Mitarbeiter im Filialsystem diese auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten und zu unterstützen, damit eine nachhaltige Ertragssteigerung für das Unternehmen sichergestellt werden kann.

Letztendlich stehen viele Unternehmen, insbesondere im Dienstleistungsbereich, vor der Frage, wie ein Turnaround bzw. ein Wandel sinnvoll zu gestalten ist, der aufgrund von Anforderungen notwendig wird und in weiterer Folge gelingen kann.

Was und vor allen Dingen wie, sind nun die Maßnahmen zu planen und entsprechend umzusetzen, damit dies gelingen kann?

Wohin wird sich das Retail Banking in den nächsten 15 Jahren entwickeln?

Wird das Geschäft nur noch über das Internet abgewickelt?

Produkte sind austauschbar und der Preis wird zur absoluten Größe.

Können und wollen sich die Finanzdienstleistungsunternehmen in den nächsten Jahren diesen Wettbewerb, insbesondere mit den Start Up´s in diesen Bereichen stellen?

Umso wichtiger wird es sein, den jeweiligen USP herauszuarbeiten und den Kunden somit wieder langfristig an sich zu binden.

Die Zeit wird es zeigen……….

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